Bensberg genießt Kunst & Musik

Bensberg genießt Kunst & Musik
v.l. Johann Dülken, ich und Marta Bähner-Sarembe

Zusammen mit Marta Bähner-Sarembe (SPD-Stadträtin) und Johann Dülken (Vorsitzender der SPD Bensberg, Herkenrath und Moitzfeld) war ich am 27. Januar zu Gast bei Kunst & Musik in Bensberg. Das war eine tolle Veranstaltung, die aus den zwei Elementen der Kunstaustellung „Ich sehe etwas, was Du nicht siehst“ und dem Konzert „Klänge der Stadt“ bestand.
Die Fotos mit den Oldtimern haben mir am besten gefallen und das klassische Konzert mit Anselmo Simini und Marco Sanna war sehr gut.

Kunstausstellung von Mary Bauermeister

Kunstausstellung von Mary Bauermeister
Die Museumsleiterin Dr. Petra Oelschlägel erläutert uns die Kunstwerke von Mary Bauermeister.

Das war eine besondere Gelegenheit für uns kunstinteressierte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten: Die SPD-Arbeitsgemeinschaft Stadtmitte hatte eine eigene Führung durch die Ausstellung „Zeichen, Worte, Universen“ der weltberühmten Rösrather Künstlerin Mary Bauermeister in der Villa Zanders organisiert.

Die Chance, die Werke von Mary Bauermeister, in so einem kleinen und intimen Rahmen näher kennenzulernen, nutzten zahlreiche SPD-Mitglieder und ihre Begleitungen – darunter auch mein Mann Sven und ich.

Dr. Petra Oelschlägel, die Museumsleiterin der Villa Zanders, erläuterte  die wichtigsten Werke dieser Kunstausstellung und begeisterte uns für diese außergewöhnliche Frau.

„Meinem Mann Sven und mir hat die Führung von Petra Oelschlägel sehr gut gefallen. Dadurch haben sich uns die Werke der Künstlerin Mary Bauermeister viel besser erschlossen.“

„Ich rieche, rieche Menschenfleisch“

"Ich rieche, rieche Menschenfleisch"
Friedrich Förder erläutert die Details seiner Kunstwerke.

Wie kommt eine Kunstausstellung zu dem ungewöhnlichen Titel „Ich rieche, rieche Menschenfleisch“? Er ist ein Zitat aus dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ der Gebrüder Grimm, erstmals erschienen im Jahre 1819.

Der Bergisch Gladbacher Künstler Friedrich Förder stellt dieses Zitat ins Zentrum seiner Ausstellung.  Und er schlägt mit den unterschiedlichen Elementen seiner Ausstellung die Brücke von den historischen Märchen zu den Populisten der Gegenwart. Seine Kunstwerke aus Holz und Papier werden flankiert von Ausschnitten aus sechs unterschiedlichen Märchen sowie aktuellen politischen Zitaten von und über Populisten.

„Traditionelle Entwicklungsmärchen spiegeln zeitnahe Lebenswirklichkeiten, sowohl Prozesse würdiger Lebensgestaltung als auch verantwortungslose Bauernfängereien, wieder. Und wie in unserer heutigen Zeit versuchen Populisten auch in den tradierten Märchen, Ängste zu schüren, Begierden zu entfachen und Aggressionen zu wecken. Immer zum Schaden des Einzelnen oder einer Gesellschaft und immer zum vermeintlich eigenen Nutzen. Die Helden in diesen Märchen kennen jedoch die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge. Lügen sind mittlerweile auch als alternative Fakten zum Unwort des Jahres avanciert, während die Wahrheit weiterhin alternativlos bleibt“, erläutert Friedrich Förder.

Unseren stellvertretenden Bürgermeister Michael Zalfen haben die Kunstwerke von Friedrich Förder auf der Vernissage in der Volkshochschule Bergisch Gladbach so begeistert, dass er eine Sonderführung für die SPD-Mitglieder, organisiert von mir als Fraktionsgeschäftsführerin, initiierte.

„Gerade die persönlichen Erläuterungen des Künstlers Friedrich Förder waren sehr wertvoll für mich. Erst dadurch habe ich viele Details der Kunstwerke intensiver wahrgenommen.“