Glasfrei Feiern bei den Gladbacher Karnevalszügen

Glasfrei Feiern bei den Gladbacher Karnevalszügen
Michael Zalfen und ich

 

Mehr Sicherheit im Karneval durch gegenseitige Rücksichtnahme: Zur Not schmeckt das Kölsch auch aus dem Plastikglas. Zumindest dann, wenn man weiß, dass es dadurch weniger Verletzungen durch Glasscherben gibt. Viele Jecke haben bei den Gladbacher Karnevalszügen glasfrei gefeiert.

Darüber freuen sich ganz besonders unser stellvertretender Bürgermeister Michael Zalfen und ich. Wir beide hatten uns gemeinsam – in Absprache mit der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V. sowie der CDU – bei der Stadt für das glasfreie Feiern eingesetzt. Bei einem Gespräch mit den städtischen Mitarbeitern Peter Widdenhöfer und Ute Unrau am 13. Juli 2017 trugen wir die Idee des Glasverbotes vor und stießen auf offene Ohren. Die Verwaltung erarbeitete einen Vorschlag für ein praktikables Glasverbot, dass bei der Ratssitzung am 18. Dezember 2017 verabschiedet wurde.

„Wir haben uns die Karnevalszüge in Bensberg und Stadtmitte angeschaut. Unser Eindruck war, dass es dort wesentlich weniger Glasscherben gab, als im Vorjahr. Das ist ein toller Erfolg! Daran müssen wir in den nächsten Jahren anknüpfen.“

Den guten Start des Glasverbots bestätigen auch Ordnungsamtschefin Ute Unrau und AWB-Leiter Willy Carl in einer Pressemitteilung der Stadt Bergisch Gladbach.

Glasverbot bei Karnevalszügen in Bensberg, Stadtmitte und Refrath

„Ich bin sehr froh, dass das Glasverbot entlang der Zugwege in Bensberg, Stadtmitte und Refath endlich kommt. Karnevalssonntag 2017 sind mein Mann und ich mit unseren beiden kleinen Kindern durch ein Meer von Scherben vom Quirlsberg in Richtung Konrad-Adenauer-Platz gewatet, um zum Zug zu gelangen. Das war eine sehr gefährliche Situation – insbesondere für die Kinder. Es wäre für alle Jecken sicherer künftig auf Glas am Zugweg zu verzichten.
Ich kann zwar verstehen, dass es für viele Jecken eine Umstellung ist, künftig unter freiem Himmel und entlang des Zugweges aus Plastik- oder Pappbechern zu trinken. Von dem Glasverbot profitieren jedoch alle, denn die Gefahr der schlimmen Verletzungen durch Glasscherben sinkt dadurch drastisch. Durch das Glasverbot steigt also die Sicherheit der eigenen körperlichen Unversehrtheit sowie die aller Jecken. Deshalb haben Michael Zalfen und ich uns auch gemeinsam dafür eingesetzt.
Jeder von uns kennt doch jemanden, der sich an Karneval durch Glasscherben schlimmen Schnittwunden zugezogen hat. Das wollen wir künftig vermeiden. Und dazu müssen alle Jecken gemeinsam agieren.“

Weitere Informationen gibt es hier:

http://www.spd-gl.de/medieninformation-beim-3-anlauf-klappte-das-glasverbot-bei-karnevalszuegen/

https://www.bergischgladbach.de/news/18570/glasverbot-schuetzt-die-jecken-am-zugweg

https://www.bergischgladbach.de/404.aspx?6c7cb5e0-3f18-4bb3-ad50-a5afe4ed06a7=c97d0b40-f9fe-4f6c-a9a2-76ede5abaa3b&aspxerrorpath=/2018-01-06-glasverbot.pdfx