Massiver Ausbau von KiTa-Plätzen überfällig

Massiver Ausbau von KiTa-Plätzen überfällig

168 Kinder aus Bergisch Gladbach werden nach den kommenden Sommerferien KEINEN Platz in einem Kindergarten bekommen. So wurde es im Jugendhilfeausschuss vom 9. März 2017 verkündet. Und das, obwohl es schon seit 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz gibt. Hinzu kommen 131 Plätze, die nur durch eine Überbelegung möglich werden. Also fehlen insgesamt sogar rund 300 Plätze.

Hinter jedem einzelnen dieser 168 Kinder steht eine Familie, die davon in mehrfacher Hinsicht betroffen ist. „Ich kenne aus meinem Umfeld genug Familien, die Angst vor einer Absage haben. Uns ging es genauso. Denn diese Absage kann eine ganze Familie in die Krise stürzen“, erläutert die SPD-Landtagskandidatin Vera Werdes.
Den Kindern wird damit der frühzeitige Eintritt in unser Bildungssystem verwehrt, denn Bildung fängt bereits im Kindergarten an. Die Kinder lernen dort unglaublich viel voneinander und natürlich auch von den Erwachsenen. Es sollte längst selbstverständlich sein, dass jede Familie, die dies wünscht einen wohnortnahen KiTa-Platz für Ihr Kind bekommt.
Die Eltern verlieren schlimmstenfalls ihren Arbeitsplatz, müssen auf ein Einkommen verzichten, haben ein Loch im Lebenslauf und fühlen sich von der Gesellschaft und dem Staat einfach nur im Stich gelassen. Unterstützung für Familien sieht wahrlich anders aus!

Jedes Kind, das einen Platz in einer KiTa braucht, muss auch einen bekommen. Mit weniger können wir uns im Jahr 2017 nicht mehr zufrieden geben. Als Landtagsabgeordnete werde ich mich für eine moderne Familienpolitik in NRW stark machen, die die Bedürfnisse der Familien in den Mittelpunkt stellt. Gemeinsam mit meiner SPD-Fraktion unterstütze ich die Gladbacher Verwaltung jetzt schon dabei, den Ausbau der Kindergärten massiv voranzutreiben“, erläutert Werdes.

Mehr zum meinem politischen Schwerpunkt „Familienfreundliche Kindergärten“ erfahren Sie hier.

Vera Werdes trifft Brigitte Holz-Schöttler

Vera Werdes trifft Brigitte Holz-Schöttler
Vera Werdes trifft Brigitte Holz-Schöttler
Brigitte Holz-Schöttler (links) und Vera Werdes vor der Rösrather Kindertagesstätte Purzelbaum.

Welche Sorgen treiben die Kindertagesstätten um? Was muss die Politik ändern? Welche Besonderheiten haben Einrichtungen von Elternvereinen? Aber auch…, was funktioniert gut und hat sich verbessert? Diese Fragen und vieles mehr haben die Leiterin der Rösrather Kindertagesstätte Purzelbaum Brigitte Holz-Schöttler und die SPD-Landtagskandidatin Vera Werdes besprochen.

Vera Werdes, selbst Mutter von zwei Kindern im Kindergartenalter, hat sich zusammen mit Brigitte Holz-Schöttler die Kindertagesstätte in Hoffnungsthal, den dazugehörenden Waldkindergarten sowie die naheliegende Offene Ganztagsgrundschule (OGS) der Gemeinschaftsgrundschule Hoffnungsthal angeschaut. Träger aller drei Einrichtungen ist der Rheinisch-Bergische Elternverein e.V. Die Landtagskandidatin kam auch ins Gespräch mit dem Leiter der OGS Martin Becher und erfuhr viel über die wertvolle Arbeit der OGS.

„In Rösrath fehlen KiTa-Plätze. Unsere Kindertagesstätte ist schon mit sechs Kindern überbelegt und muss dennoch Kinder ablehnen. Das muss sich ändern. Zudem brauchen wir eine auskömmliche Finanzierung unserer Arbeit. Dafür soll sich Vera Werdes im Landtag einsetzen“, fordert Brigitte Holz-Schöttler.

„Das Team der KiTa Purzelbaum ist sehr erfahren und investiert viel Herzblut und Expertise. Davon profitieren die Kinder. Sie können sich hier richtig austoben und erhalten viele individuelle Angebote. Hier möchte man direkt wieder Kind sein. Diese tolle Arbeit müssen wir wertschätzen und dazu gehört auch eine auskömmliche Finanzierung. Darüber hinaus, sollte jedes Kind einen KiTa-Platz bekommen. Das will ich gerne zum meinem Thema im Landtag machen“, sagt Vera Werdes.

Mehr zum politischen Schwerpunkt „Familienfreundliche Kindergärten“ von Vera Werdes finden Sie hier.