Abbiegeassistenten retten Leben

Abbiegeassistenten retten Leben
Kehrmaschine im Bensberger Milchborntal

Viele erinnern sich noch an den tragischen Unfall 2018 in Köln, bei dem ein siebenjähriger Junge von einem Müllwagen überrollt und tödlich verletzt wurde. Die Ursache war damals der tote Winkel des Müllfahrzeugs im Abbiegevorgang.

Das Problem der eingeschränkten Sicht von großen Fahrzeugen beim Abbiegen ist eine Gefahr insbesondere für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger. Diese werden im toten Winkel nämlich leicht übersehen.

Eine Gefahr, die sich durch sogenannte Abbiegeassistenten vermeiden lässt. Diese Technik verringert die Unfallgefahr erheblich. Bei Müllfahrzeugen wird sie in Bergisch Gladbach schon eingesetzt und positiv bewertet.

Deshalb habe ich mich zuerst in meiner SPD-Fraktion Bergisch Gladbach und anschließend auch mit der CDU-Fraktion Bergisch Gladbach dafür engagiert, dass die Verwaltung prüfen soll, ob die Nachrüstung von Abbiegeassistenten bei den anderen großen Fahrzeugen wie Kehrmaschinen im städtischen Fuhrpark und bei den Tochtergesellschaften sinnvoll ist. Hierzu gibt es einen gemeinsamen Antrag für den morgigen Ausschuss für Umwelt, Infrastruktur, Klimaschutz und Verkehr.

Die Verwaltung reagiert positiv auf die Idee: „Daher wird es als lohnend angesehen, eine umfassende Nachrüstung der großen Fahrzeuge mit Abbiegeassistenten zu prüfen und so das Unfallrisiko zu verringern“, erläutert sie in der Vorlage Ö 16.10 für den Ausschuss für Umwelt, Infrastruktur, Klimaschutz und Verkehr am 11. September 2019.

Mehr Schutz für Bienen, Hummeln & Co.

Mehr Schutz für Bienen, Hummeln & Co.

Meine älteste Freundin Heidi ist Imkerin. Von ihr habe ich gelernt, wie wichtig Bienen, Hummeln und andere Insekten für unser Ökosystem sind. Als Bestäuber sorgen sie für den Erhalt und die Fortpflanzung der Pflanzenwelt. Erst durch die Bestäubung einer Samenpflanze kann die Befruchtung und damit die Samenbildung erfolgen. Sonst wächst nichts bzw. die Bestäubung muss mit sehr hohem Aufwand von Menschenhand erfolgen.

Wenn unsere Artenvielfalt durch  glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln und neonicotinoidhaltigen Insektenvernichtungsmitteln bedroht wird, müssen wir also etwas dagegen tun.
Deshalb habe ich mich zuerst innerhalb meiner SPD-Fraktion Bergisch Gladbach und anschließend auch mit der CDU-Fraktion Bergisch Gladbach dafür eingesetzt, dass die Stadt Bergisch Gladbach auf städtischen Flächen künftig auf den Einsatz von glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln und neonicotinoidhaltigen Insektenvernichtungsmitteln wie Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam, Thiacloprid, Acetamiprid und gleichartigen Nachfolgeprodukten verzichtet. Diese Regeln sollen auch bei neuen Pachtverträgen bzw. bei Vertragsverlängerungen oder -änderungen von städtischen Flächen gelten. Dies sind zwei Kernaussagen des gemeinsamen Antrags von SPD und CDU für den Ausschuss für Umwelt, Infrastruktur, Klimaschutz und Verkehr am 11. September 2019. Aktuell nutzt das städtische Grünflächenamt Glyphosat, wenn auch in geringerem Umfang. Neonicotinoide werden selbst nicht eingesetzt. Hier geht es um den künftigen Verzicht insbesondere auf verpachteten Flächen.

Kein Glyphosat und Keine Neonicotinoide mehr

Es gibt einzelne Studien, die einen Zusammenhang zwischen Krebs und Glyphosat festgestellt haben. Die Krebsforschungsagentur The International Agency for Research on Cancer der Weltgesundheitsorganisation kam 2015 nach der Betrachtung von Studien zu der Schlussfolgerung, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ bei Menschen ist. So umstritten die Risiken von Glyphosat für Menschen sein mögen, es ist für viele Lebewesen sehr schädlich. Das gilt beispielsweise für Insekten, Vögel, Bodentiere und im Pflanzenbereich für Beikräuter. Das Herbizid zerstört die Artenvielfalt und raubt vielen Tieren und Pflanzen den Lebensraum.
Neonicotinoidhaltige Insektenvernichtungsmittel sind laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) „ein Risiko für Wild- und Honigbienen“. Zudem gibt es laut EFSA Hinweise, dass sie schädliche Auswirkungen auf das menschliche Nervensystem haben können. Drei Pestizide aus dieser Wirkstoffgruppe wurden von der EU für den Einsatz im Freiland am 19. Dezember 2018 auf die schwarze Liste gesetzt: Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam. Frankreich ging noch einen Schritt weiter: Bereits ab dem 1. September 2018 wurden die Neonicotinoide Thiacloprid und Acetamiprid im Freiland verboten. Diese Mittel sind in Deutschland vorerst weiter erlaubt. Wir wollen deshalb schon jetzt dem französischen Vorbild folgen.

Förderung von Blühstreifen

Ausserdem wollen wir die Anlage von Blühstreifen fördern, um so mehr Nahrungsvielfalt für Insekten zu schaffen. Die Verwaltung wird Landwirte darum bei neuen Pachtverträgen in Zukunft automatisch auf die jeweils geltenden Fördermaßnahmen, z. B. für Blühstreifen, hinweisen und grundsätzlich bei neuen Verträgen prüfen, inwieweit Anreize zur Anlegung von Blühstreifen geschaffen werden können.

Foto: © Oldiefan, Pixabay

Grundschulkinder und ihre MentorInnen werden gefeiert

Grundschulkinder und ihre MentorInnen werden gefeiert
v.l. Klaus W. Waldschmidt (Vorsitzender SPD-Fraktion Bergisch Gladbach), Klaus Fraber (MiKibU-Gründer), Dirk Cromme (MiKibU-Gründer) und ich

Der Verein MiKibU (Migrantenkinder bekommen Unterstützung) hat seinen 10. Geburtstag am 25. Juni 2019 gefeiert. Es war ein fröhliches großes Fest im Bergischen Löwen mit vielen Kindern, MentorInnen und Freunden. Besonders gewürdigt wurden die beiden Gründer und Sozialdemokraten Klaus Farber und Dirk Cromme.

Mit ihrem Wissen und ihrem Herzen unterstützen die MentorInnen von MiKibU Gladbacher Grundschulkinder seit mehr als 10 Jahren. Aktuell sind es rund 240 Kinder und MentorInnen. Das ist eine mehr als außergewöhnliche Leistung und zeigt, wie Integration und individuelle Förderung gelingen kann.
Viele SozialdemokratInnen engagieren sich seit Jahren als Gründer, Vorstandsmitglieder oder MentorInnen und und tun so etwas für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Kunst für einen nachhaltigeren Lebensstil

Kunst für einen nachhaltigeren Lebensstil
Christian Gollmer und ich bei der Präsentation der Weltbaustellen in Bergisch Gladbach

Was sind eigentlich Weltbaustellen? Die Kunstkampagne Weltbaustellen NRW will mit Kunst im öffentlichen Raum, auch Urbanart genannt, auf die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen aufmerksam machen. Zu diesen 17 Zielen gehören beispielsweise keine Hungersnot und Maßnahmen zum Klimaschutz.
Ich selbst versuche so nachhaltig wie möglich zu leben. Das fängt bei nachhaltigen Jeans und Turnschuhen (siehe Foto) an und hört bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen auf. Ich finde, Essen ist zum Essen da und nicht zum Wegschmeißen.
Ich danke Christian Gollmer und dem Forum für Nachhaltigkeit fürs Bergische dafür, dass sie die Kampagne Weltbaustellen nach Bergisch Gladbach geholt haben. Hoffentlich steigert sie die Wahrnehmung für die Sustainable Development Goals der UN und regt die Menschen in unserer Stadt zu einem nachhaltigeren Lebensstil an.

Wahlkampfendspurt für die Europawahl

Kurz vor der Europawahl war viel los. Ich war dauernd unterwegs, um für die Ziele der SPD und Europa zu werben. Die vielen Gespräche mit den Menschen fand ich super. Besonders hat mir gefallen, dass die BürgerInnen Europa wichtig finden und ihre Stimme bei der Europawahl am 24. Mai abgeben wollen. Eine hohe Wahlbeteiligung ist ein Wert an sich, denn er stärkt das demokratische  Europa.

Am 23. Mai waren wir bei strahlendem Sonnenschein in Stadtmitte auf dem Wochenmarkt. Ich habe schon gewählt! Das haben mir auch dort wieder sehr viele Menschen erzählt. Ich finde es großartig, dass die Menschen mit ihrer Stimme Europa mehr Bedeutung verleihen. Ich ❤️ Europa.

Wahlkampfendspurt für die Europawahl

Ein besonderes Highlight war für mich der Besuch unseres SPD-Generalsekretärs und Digitalisierungsexperten Lars Klingbeil in Bergisch Gladbach. Auf meine Iniatiative hin waren wir gemeinsam in der Fachhochschule der Wirtschaft. Eine tolle Veranstaltung: Die Studierenden waren top vorbereitet und haben gute Fragen – besonders zu Europa – gestellt. Und Lars ist wirklich ein guter Typ. Mir hat’s gefallen!

Wahlkampfendspurt für die Europawahl
Unser Generalsekretär und Digitalisierungsexperte Lars Klingbeil (Mitte) hat die FHDW besucht.

Ausserdem habe ich mich sehr über den gemeinsamen Wahlkampfeinsatz mit unserem SPD-Kandidaten für das Europaparlament, Arndt Kohn, gefreut. Als Europa habe ich ihn bei seiner Tour durch die Gladbacher Innenstadt begleitet. Er ist auf sehr charmante Art mit den BürgerInnen ins Gespräch gekommen.

Ich fand es super, wie gut Arndt Kohn inhaltlich informiert ist. Er hat die an ihn gestellten Fragen präszise beantwortet und wird die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Europäischen Parlament gut vertreten. Meine Stimme bei der Europawahl am 26. Mai hat er.

Wahlkampfendspurt für die Europawahl
Arndt Kohn und ich

Ein Refrather Urgestein wird 90

Ein Refrather Urgestein wird 90
v.l. ich, Nikolaus Kleine, Ute Stauer, Klemens Delgoff und Michael Zalfen

Der Refrather Obst- und Gartenbauverein wurde 90 Jahre und das wurde kräftig gefeiert. Im Bürgerzentrum Steinbreche führten unser Stadtrat Nikolaus Kleine und der Vereinsvorsitzende Klemens Delgoff gemeinsam und gewohnt charmant durch ein Programm mit vielen Highlights. Unser stellvertretender Bürgermeister Michael Zalfen überbrachte die Glückwünsche und das Geschenk der Stadt Bergisch Gladbach und unsere ehemalige Stadträtin Waltraud Schneider sang im Trio Silberdisteln. Mitgefeiert haben auch unsere Stadträtin Ute Stauer und ich.

Der Mann mit dem Hut, auch als Klemens Delgoff bekannt, ist der Grund, warum ich Mitglied des Refrather Obst- und Gartenbauvereins geworden bin. Ich bin einer von seinen vielen Fans. 😁

Europa liegt den Menschen am Herzen

Europa liegt den Menschen am Herzen
v.l. Johann Dülken, Urs Kleinert, ich und Volker Schiek

Europa liegt den Menschen am Herzen! ❤️
Das habe ich bei meinen Gesprächen an unserem Informationsstand zur Europawahl am 26. Mai auf dem Bensberger Wochenmarkt ganz deutlich gespürt. Und das ist ein wirklich schönes Gefühl!
Die nächsten Wochen werden darüber entscheiden, welchen Weg Europa in Zukunft geht. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen viele Menschen überzeugen, dass wir Europa gemeinsam stark und sozial machen.

Hier finden Sie unser Wahlprogramm für die Europawahl.

Schlemmen und dabei Gutes tun

Schlemmen und dabei Gutes tun
v.l. Werner Bähner, Marta Bähner-Sarembe, Nikolaus Kleine, Michael Kleine, mein Mann Sven Werdes, ich, Gisela Franzen und Josef Franzen

Was für ein schöner Abend!
Gutes tun und dabei schlemmen…Nach dem 3. Mal ist es schon Tradition, dass ich zusammen mit meinem Mann Sven und Freunden am Spendenessen zugunsten des Heilpädagogischen Kinderheims in Bensberg am 30. April bei der Pizzeria Italia teilgenommen habe.
Diesmal war das Glück besonders auf der Seite von Nikolaus und Michael, die gleich zwei Preise bei der Tombola gewannen.😁
Im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder dabei.

Tag der Arbeit ist auch Tag der Familie

Tag der Arbeit ist auch Tag der Familie
v.l. Sven Werdes, ich, Olga Gassen und Glenn Gassen

Welche Rahmenbedingungen brauchen wir für gute Arbeit in Europa? Darüber spreche ich auch oft mit meiner Schwägerin Olga-Maria Gassen und meinem Bruder Glenn Gassen aus Finnland.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass wir dieses Jahr den Tag der Arbeit zusammen in Bergisch Gladbach feiern konnten.
Für mich bedeutet gute Arbeit besonders ein fairer Mindestlohn. In Deutschland von 12 Euro und in allen Mitgliedsstaaten Europas sollen zudem Mindestlöhne geschaffen werden, die mindestens 60 Prozent des nationalen Durchschnittslohns betragen. Darüber hinaus müssen überall in Europa Frauen und Männern den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit am gleichen Ort bekommen.
Diese beiden zentralen Forderungen stehen in unserem SPD-Wahlprogramm für die Europawahl am 26. Mai. Das sind zwei gute Gründe, um SPD zu wählen und Europa mehr Zusammenhalt zu geben!

An Ostern spricht man über Europa

An Ostern spricht man über Europa
v.l. Sabine Mohr, Gerd Neu, Johann Dülken, Manuela Meißgeier, ich, Sarah Peetz und Jannes Komenda

Europa ist den Menschen wichtig!
Neben unseren traditionellen Ostereiern und den Osterpostkarten haben wir in der Bensberger Schlossstraße am Ostersamstag auch schon Informationen zur Europawahl am 26. Mai 2019 verteilt.
Viele Menschen wollten über die Zukunft Europas sprechen und wünschen sich eine demokratische Europäische Union.
Unsere SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl Katarina Barley kam bei den Bürgerinnen und Bürgern gut an.
Der Brexit war ein viel diskutiertes Thema. Viele Passanten hoffen, dass Großbritannien doch noch in der EU bleibt, es dort eine hohe Wahlbeteiligung bei der Europawahl gibt und die Menschen für die proeuropäische Parteien stimmen.
Ich hoffe das auch!